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Die Architektur selbstorganisierter Teams
2.3.2022

Lasst uns zu Beginn des Crashkurses Selbstorganisation in agilen Teams einmal schauen wie das Grundgerüst von selbstorganisierten Teams aussieht.

Dafür müssen wir zunächst 2 Punkte einmal genauer unter die Lupe nehmen. Zum einem das soziokratische Wertegerüst und zum anderen das Subsidiaritätsprinzip.

Soziokratie ist im Gegensatz zu Hierarchie eine Organisationsform, mit der Organisationen verschiedenster Größe konsequent Selbstorganisation umsetzen können. Dazu werden folgende Werte konsequent hochgehalten:

Selbstorganisation
Selbstorganisation bedeutet, dass es tatsächlich keine starre hierarchische Struktur mehr gibt und niemand dem anderen gegenüber weisungsbefugt ist. Teams organisieren sich also selbst ohne eine ihnen vorgesetzte disziplinarische Führungskraft.

Eigenverantwortung
Jedes Teammitglied trägt für seinen oder ihren Bereich die volle Verantwortung. Das Team verantwortet wiederum gemeinsam vereinbarte Ziele.

Transparenz
Während Informationen früher als Machtmittel missbraucht wurden, werden sie in selbstorganisierten Teams als Schmiermittel eingesetzt.

Effizienz & Effektivität
Das Parkinsonsche Gesetz besagt, dass sich Arbeit in genau dem Maße ausdehnt, wie Zeit dafür zur Verfügung steht. Darum achten selbstorganisierte teams darauf mit wenig Aufwand, das größtmögliche Ergebnis zu erzielen.

Ermächtigung aller Teammitglieder
Teammitglieder bekommen die Unterstützung die nötig ist, damit Selbstorganisation in all seinen Facetten möglich gemacht werden kann.

Gleichwertigkeit aller Teammitglieder
Das bedeutet, dass 100%iges Vertrauen im Team vorherrscht, mit der Direktive, dass jedes einzelne Teammitglied nach bestem Wissen und Gewissen handelt.

Pragmatismus
Pragmatismus bedeutet “ins Tun kommen”. Einfach mal machen und mutig neue Wege gehen. Mal was riskieren, mal was ausprobieren und immer wieder anpassen, wenn die Zusammenarbeit unstimmig geworden ist.

Natürlich wird es in Organisationen wie Personen- oder Kapitalgesellschaften immer eine gewisse Form der formellen Hierarchie geben. Die formelle Hierarchie kann allerdings durch entsprechende gemeinsame Betriebsvereinbarungen zwischen allen Mitarbeitenden angepasst werden. Unternehmen können sich beispielsweise subsidiär organisieren, indem sie zwar durch die Geschäftsleitung oder den Vorstand vertreten werden, Teams sich aber grundsätzlich selbst organisieren.

Subsidiarität ermöglicht also eine größtmögliche Selbstbestimmung und Eigenverantwortung des Individuums. Heißt: Wenn ich es alleine nicht schaffe, hilft mir das Team, wenn es das Team nicht alleine schafft unterstützt die Geschäftsführung oder der Vorstand.

Doch wie sieht diese evolutionäre Zusammenarbeit aus? Wie ist ein selbstorganisiertes Team strukturiert und wer übernimmt die zahlreichen Aufgaben, die vorher Vorgesetzte erledigt haben? Fragen über Fragen, für die es tatsächlich keine Patentlösung gibt.

Vielmehr liegt es, wie der Name schon erahnen lässt, am „selbstorganisierten“ Team, wie es die neu gewonnene Verantwortung mit Inhalten füllt und die zukünftige Zusammenarbeit organisiert.

Dabei schauen wir uns gemeinsam unter anderem folgende Themen genauer an: • Wie sieht eine gute Teamstruktur aus? • Welches Mindset ist hilfreich? • Wie werden Entscheidungen im Team getroffen? • Welche Rollen braucht das selbstorganisierte Team? • Wie geben sich selbstorganisierte Teams Ziele? • Wie sehen moderne Prozesse aus, die zum Team passen? • Wie werden Konflikte wertschätzend gelöst? • Und wie geht das Team mit Feedback um?

Schließlich können alle beschriebenen Ideen, Maßnahmen, Methoden und Werkzeuge so adaptiert werden, dass sie zum jeweiligen Team passen.

Lasst uns zu Beginn des Crashkurses Selbstorganisation in agilen Teams einmal schauen wie das Grundgerüst von selbstorganisierten Teams aussieht.

Dafür müssen wir zunächst 2 Punkte einmal genauer unter die Lupe nehmen. Zum einem das soziokratische Wertegerüst und zum anderen das Subsidiaritätsprinzip.

Soziokratie ist im Gegensatz zu Hierarchie eine Organisationsform, mit der Organisationen verschiedenster Größe konsequent Selbstorganisation umsetzen können. Dazu werden folgende Werte konsequent hochgehalten:

Selbstorganisation
Selbstorganisation bedeutet, dass es tatsächlich keine starre hierarchische Struktur mehr gibt und niemand dem anderen gegenüber weisungsbefugt ist. Teams organisieren sich also selbst ohne eine ihnen vorgesetzte disziplinarische Führungskraft.

Eigenverantwortung
Jedes Teammitglied trägt für seinen oder ihren Bereich die volle Verantwortung. Das Team verantwortet wiederum gemeinsam vereinbarte Ziele.

Transparenz
Während Informationen früher als Machtmittel missbraucht wurden, werden sie in selbstorganisierten Teams als Schmiermittel eingesetzt.

Effizienz & Effektivität
Das Parkinsonsche Gesetz besagt, dass sich Arbeit in genau dem Maße ausdehnt, wie Zeit dafür zur Verfügung steht. Darum achten selbstorganisierte teams darauf mit wenig Aufwand, das größtmögliche Ergebnis zu erzielen.

Ermächtigung aller Teammitglieder
Teammitglieder bekommen die Unterstützung die nötig ist, damit Selbstorganisation in all seinen Facetten möglich gemacht werden kann.

Gleichwertigkeit aller Teammitglieder
Das bedeutet, dass 100%iges Vertrauen im Team vorherrscht, mit der Direktive, dass jedes einzelne Teammitglied nach bestem Wissen und Gewissen handelt.

Pragmatismus
Pragmatismus bedeutet “ins Tun kommen”. Einfach mal machen und mutig neue Wege gehen. Mal was riskieren, mal was ausprobieren und immer wieder anpassen, wenn die Zusammenarbeit unstimmig geworden ist.

Natürlich wird es in Organisationen wie Personen- oder Kapitalgesellschaften immer eine gewisse Form der formellen Hierarchie geben. Die formelle Hierarchie kann allerdings durch entsprechende gemeinsame Betriebsvereinbarungen zwischen allen Mitarbeitenden angepasst werden. Unternehmen können sich beispielsweise subsidiär organisieren, indem sie zwar durch die Geschäftsleitung oder den Vorstand vertreten werden, Teams sich aber grundsätzlich selbst organisieren.

Subsidiarität ermöglicht also eine größtmögliche Selbstbestimmung und Eigenverantwortung des Individuums. Heißt: Wenn ich es alleine nicht schaffe, hilft mir das Team, wenn es das Team nicht alleine schafft unterstützt die Geschäftsführung oder der Vorstand.

Doch wie sieht diese evolutionäre Zusammenarbeit aus? Wie ist ein selbstorganisiertes Team strukturiert und wer übernimmt die zahlreichen Aufgaben, die vorher Vorgesetzte erledigt haben? Fragen über Fragen, für die es tatsächlich keine Patentlösung gibt.

Vielmehr liegt es, wie der Name schon erahnen lässt, am „selbstorganisierten“ Team, wie es die neu gewonnene Verantwortung mit Inhalten füllt und die zukünftige Zusammenarbeit organisiert.

Dabei schauen wir uns gemeinsam unter anderem folgende Themen genauer an: • Wie sieht eine gute Teamstruktur aus? • Welches Mindset ist hilfreich? • Wie werden Entscheidungen im Team getroffen? • Welche Rollen braucht das selbstorganisierte Team? • Wie geben sich selbstorganisierte Teams Ziele? • Wie sehen moderne Prozesse aus, die zum Team passen? • Wie werden Konflikte wertschätzend gelöst? • Und wie geht das Team mit Feedback um?

Schließlich können alle beschriebenen Ideen, Maßnahmen, Methoden und Werkzeuge so adaptiert werden, dass sie zum jeweiligen Team passen.

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