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WORKHACKS
2.3.2022

Workhacks haben ihren Ursprung bei den sogenannten Lifehacks, die durch die Zusammenführung der Worte „life” und „hack” im Jahr 2004 bekannt wurden. Lifehacks sind Lebenskniffe, die sich auf Unwägbarkeiten, Strategien oder Tätigkeiten des Lebens beziehen.[1] Sie dienen dazu, ein Problem zu lösen, das Ziel auf eine ungewöhnliche Weise zu erreichen oder die Effektivität zu erhöhen, immer mit dem Ziel den Alltag zu erleichtern. 2005 wurde das Wort „Lifehack” schließlich zum zweitnützlichsten Wort des Jahres gekürt. Lydia Schültken definiert workhacks in ihrem gleichnamigen Buch wie folgt: „workhacks sind eine Revolution. Eine leise Revolution. Als minimalinvasive Eingriffe in die Zusammenarbeit und die Organisation von Teams entfalten sie mehr Wirkung als jedes verordnete Change-Programm. Agil, selbstbestimmt und nachhaltig.“[2] Meiner Ansicht nach sind workhacks dafür gut, Teams dabei zu unterstützen sich selbst zu organisieren, wenn durch den Wegfall von formeller, hierarchischer Führung ein Vakuum entsteht, welches durch die Entfaltung der neu erworbenen persönlichen und fachlichen Kompetenz wieder aufgefüllt wird. workhacks sind im Grunde genommen alle Tools, die nicht zu der üblichen Stellenbeschreibung der Mitarbeitenden gehören, welche die Arbeit in selbstorganisierten Teams allerdings in irgendeiner Form verbessert oder einfacher macht und darüber hinaus zeitsparend eingesetzt werden können. Bei der Verbreitung und Anwendung der workhacks geht es in meinen Augen um Kooperation und nicht um Konkurrenz zueinander. Je mehr Menschen diese Tools in ihren Teams einsetzen, desto schneller kommen wir ans Ziel, eine stimmigere und würdevollere Arbeitswelt zu kreieren. Auch Schültken schreibt in ihrem Buch, dass workhacks unabhängig vom Erfinder eingesetzt werden können, sozusagen als „open space code”. Darüber hinaus beruhen workhacks auf vier Prinzipien: Workhacks verändern Arbeitsabläufe, brechen eingefahrene Routinen auf, ohne dabei irreparable Schäden zu hinterlassen. Sie ermutigen Teams zu mehr Selbstverantwortung, Effektivität, Innovation und manchmal nur zu besserer Zusammenarbeit.

  • Workhacks werden nicht von oben angeordnet. Jedes Team und jede Abteilung kann die Veränderung für sich entscheiden – statt * Befehlsverweigerung zu provozieren, machen workhacks Lust auf Veränderung.
  • Workhacks werden als Experimente eingeführt und konsequent abgeschafft, wenn sie nicht hilfreich sind. Sie werden aber auch konsequent weitergeführt, wenn sie hilfreich sind.
  • Workhacks können schnell eingeführt werden – ohne langwierige Vorstandsentscheide, ohne Soll-ist-Analysen, ohne systemische Strategieberatung. Sie sind praktisch und intelligent zugleich. [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lifehack (abgerufen am 03.06.2020). [2] Lydia Schültken: workhacks. Sechs Angriffe auf eingefahrene Arbeitsabläufe. Haufe Verlag, 2017, S. 7-10

Workhacks haben ihren Ursprung bei den sogenannten Lifehacks, die durch die Zusammenführung der Worte „life” und „hack” im Jahr 2004 bekannt wurden. Lifehacks sind Lebenskniffe, die sich auf Unwägbarkeiten, Strategien oder Tätigkeiten des Lebens beziehen.[1] Sie dienen dazu, ein Problem zu lösen, das Ziel auf eine ungewöhnliche Weise zu erreichen oder die Effektivität zu erhöhen, immer mit dem Ziel den Alltag zu erleichtern. 2005 wurde das Wort „Lifehack” schließlich zum zweitnützlichsten Wort des Jahres gekürt. Lydia Schültken definiert workhacks in ihrem gleichnamigen Buch wie folgt: „workhacks sind eine Revolution. Eine leise Revolution. Als minimalinvasive Eingriffe in die Zusammenarbeit und die Organisation von Teams entfalten sie mehr Wirkung als jedes verordnete Change-Programm. Agil, selbstbestimmt und nachhaltig.“[2] Meiner Ansicht nach sind workhacks dafür gut, Teams dabei zu unterstützen sich selbst zu organisieren, wenn durch den Wegfall von formeller, hierarchischer Führung ein Vakuum entsteht, welches durch die Entfaltung der neu erworbenen persönlichen und fachlichen Kompetenz wieder aufgefüllt wird. workhacks sind im Grunde genommen alle Tools, die nicht zu der üblichen Stellenbeschreibung der Mitarbeitenden gehören, welche die Arbeit in selbstorganisierten Teams allerdings in irgendeiner Form verbessert oder einfacher macht und darüber hinaus zeitsparend eingesetzt werden können. Bei der Verbreitung und Anwendung der workhacks geht es in meinen Augen um Kooperation und nicht um Konkurrenz zueinander. Je mehr Menschen diese Tools in ihren Teams einsetzen, desto schneller kommen wir ans Ziel, eine stimmigere und würdevollere Arbeitswelt zu kreieren. Auch Schültken schreibt in ihrem Buch, dass workhacks unabhängig vom Erfinder eingesetzt werden können, sozusagen als „open space code”. Darüber hinaus beruhen workhacks auf vier Prinzipien: Workhacks verändern Arbeitsabläufe, brechen eingefahrene Routinen auf, ohne dabei irreparable Schäden zu hinterlassen. Sie ermutigen Teams zu mehr Selbstverantwortung, Effektivität, Innovation und manchmal nur zu besserer Zusammenarbeit.

  • Workhacks werden nicht von oben angeordnet. Jedes Team und jede Abteilung kann die Veränderung für sich entscheiden – statt * Befehlsverweigerung zu provozieren, machen workhacks Lust auf Veränderung.
  • Workhacks werden als Experimente eingeführt und konsequent abgeschafft, wenn sie nicht hilfreich sind. Sie werden aber auch konsequent weitergeführt, wenn sie hilfreich sind.
  • Workhacks können schnell eingeführt werden – ohne langwierige Vorstandsentscheide, ohne Soll-ist-Analysen, ohne systemische Strategieberatung. Sie sind praktisch und intelligent zugleich. [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lifehack (abgerufen am 03.06.2020). [2] Lydia Schültken: workhacks. Sechs Angriffe auf eingefahrene Arbeitsabläufe. Haufe Verlag, 2017, S. 7-10
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